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Interview mit Stefan Ruf, OK-Präsident des Powerman Zofingen:
«Zofingen bleibt World Number 1 in Duathlon»

Nach dem 25-Jahr-Jubiläum im letzten Jahr dürfen die Organisatoren des Powerman Zofingen heuer erneut jubeln: Nach 1997, 1998, 1999, 2011, 2012 und 2013 tragen die ITU (International Triathlon Union) und die IPA (International Powerman Association) in Zofingen zum siebten Mal gemeinsame ITU Powerman Long Distance Duathlon World Championships aus. Stefan Ruf, der dabei schon in der 12. Austragung als OK-Präsident amten wird, hat zwar insgeheim damit gerechnet, freut sich aber riesig über den erneuten Zuspruch. Am Wochenende des 6./7. September können also der Belgier Rob Woestenborghs und die Schwedin Eva Nyström ihre WM-Titel in der Thutstadt verteidigen - dies auf der schönsten, bekanntesten aber auch härtesten Duathlon-Strecke der Welt mit 10 km Laufen, 150 km Radfahren und 30 km Laufen.

Medien-Communiqué: Zofingen wird erneut ITU-WM 2014



Bildlegende:Nach dem 25. Geburtstag folgt am 6./7. September 2014 das nächste Highlight in Zofingen. Grund zum Jubeln haben v.l.: Hans-Peter Fretz (ehemaliger OK-Präsident), Bruno Imfeld (ehemaliger Co-OK-Präsident und Mitgründer Powerman Zofingen), Stefan Ruf (aktueller OK-Präsident), Sarah Springman (ITU-Vizepräsidentin), Urs Linsi (ehemaliger Co-OK-Präsident und Mitgründer Powerman Zofingen) und Brian Hinton (ITU MultiSport Komitee).
Foto: Raphael Galliker



Sind Sie stolz, dass am 6./7. September dieses Jahres der Powerman Zofingen erneut als ITU Powerman Long Distance Duathlon World Championships der beiden Verbände ITU und IPA ausgetragen wird?
Stefan Ruf:
Ja, denn dies ist alles andere als selbstverständlich. Das ganze lokale Organisationsteam darf stolz darauf sein. Vier Jahre WM in Folge, so etwas hat es noch nie gegeben.

Haben Sie damit gerechnet?
Wir haben es stets als Ziel deklariert, die gemeinsame WM auch 2014 wieder in Zofingen auszutragen. In der Sportwelt und insbesondere in der Sportpolitik ereignen sich aber immer wieder Überraschungen, gerade bei der Vergabe von Meisterschaften. Insofern ist man gut beraten, sich nicht in Sicherheit zu wägen, bis die Verträge unterschrieben sind. Insbesondere die ITU hat jedoch grosse Weitsicht gezeigt und damit ihre professionelle Arbeitsweise unter Beweis gestellt.

Ist es wichtig für Sie, dass der Powerman Zofingen nach dem 25.-Jahr-Jubiläum im letzten Jahr auch dieses Jahr im Mittelpunkt des weltweiten Duathlon-Geschehens bleibt?
Ja, dies ist äusserst wichtig, denn ein Jubiläum wie das 25-jährige bringt nicht zu unterschätzende Risiken. OK-Mitglieder, Sponsoren, Verbände könnten dies für eine Neuausrichtung zum Anlass nehmen. Glücklicherweise haben wir aber nun den Sprung ins 26. Jahr und damit den Start ins nächste Vierteljahrhundert erfolgreich geschafft.

Was gab den Ausschlag zugunsten des Powerman Zofingen?
In Zofingen weiss man, was man erhält. Das gilt nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die beteiligten Verbände. Die jahrelange Erfahrung gibt diesen die Sicherheit, dass organisatorisch alles ohne Probleme ablaufen wird. Trotz hohem Qualitätsniveau ist es gelungen, laufend weitere Verbesserungen umzusetzen. Der wesentliche Aspekt ist aber, dass Zofingen in der Duathlonszene unangefochten die Weltnummer 1 ist, auch wenn es erfreulicherweise zunehmend Duathlon Events gibt, die auch ein hohes Level erreicht haben.

Es gab ja auch noch andere Szenarien für Zofingen, zum Beispiel die eines ITU Grand Finals, ähnlich dem Weltcup-Finale im Skisport oder eine ITU Sprint-Distanz-WM am Samstag und das Langdistanzrennen als ITU World Cup-Rennen am Sonntag. Sind dies nun Szenarien für 2015 und die folgenden Jahre oder bleibt Zofingen auch in den kommenden Jahren die WM-Stadt?
Da nun die generelle Zusammenarbeit zwischen der ITU und Powerman zum ersten Mal für eine Zeitdauer von drei Jahren vereinbart wurde, gibt das die Möglichkeit, die beiden genannten Optionen im Detail zu prüfen, denn diese könnten die Teilnehmerzahlen noch stärker erhöhen. Ich selber werde die Möglichkeit haben als Mitglied der zuständigen ITU-Arbeitsgruppe die weitere Entwicklung mitzugestalten. Das alles Entscheidende für Zofingen ist, dass die Position als „Welt Nr. 1 im Duathlon“ weiter ausgebaut wird. Dann werden automatisch Sportler und Verbände nach Zofingen kommen wollen.

Der Powerman Zofingen kann seit 2005 stets steigende Teilnehmerzahlen vermelden. Die magische Zahl von 1‘500 Teilnehmern wurde letztes Jahr aber ganz knapp verpasst. Wird sie diesen Herbst geknackt?
Davon gehe ich aus. Allein schon der aktuelle Anmeldestand zeigt dies. Die Tatsache, dass es 2014 in Deutschland, Luxemburg und Dänemark neue Powerman Duathlon-Rennen gibt, beweist die steigende Nachfrage. Fast noch als wichtiger erachte ich die steigende Anzahl Duathlon-Rennen über die Langdistanz, wodurch die Anzahl Langdistanzspezialisten zunehmen wird und auch der typische Ironman-Teilnehmer eine zusätzliche Alternative erhält.

Gibt es beim Powerman Zofingen 2014 Änderungen?
Das WM-Rennen, das ja bekanntlich über die Langdistanz ausgetragen wird, erfährt keine Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Hingegen wird der CHARITY-Lauf weiter ausgebaut und findet zum ersten Mal ausschliesslich in Form eines 5 km-Laufs, optimal in das Gesamtprogramm integriert, am Sonntagmorgen statt.

Bleibt das Preisgeld beim Powerman Zofingen bei 50‘000 US-Dollars?
Für 2014 beträgt das Preisgeld USD 50‘000. Das Ziel ist es, dieses in naher Zukunft zu verdoppeln. Das Preisgeld bringt zwar nicht direkt mehr Teilnehmer, aber es macht den Sport für die internationalen Topathleten interessanter und sobald eine Nation über einen oder zwei Topathleten verfügt, zieht dies eine grosse Zahl an Age Grouper und Breitensportler mit, ein Phänomen, das in vielen Sportarten verbreitet ist.

Denken Sie, dass der Powerman Zofingen aufgrund des permanenten im Mittelpunktstehens in der Welt des Duathlon bald einmal einen Hauptsponsor haben wird?
Es gibt für einen Sponsor kaum einen besseren Zeitpunkt als jetzt, eine Partnerschaft einzugehen. Die Wachstumszahlen in Zofingen und der ganzen Duathlonserie sind beindruckend. Mit einem verhältnismässig günstigen Engagement kann der Duathlonmarkt umfassend abgedeckt werden und Zofingen ist das Highlight im Kalender mit weltweiter Ausstrahlung.

Wen sehen Sie von den Athletinnen und Athleten her in der WM-Favoritenrolle und welche Rolle spielen die Schweizerinnen und Schweizer?
Im Moment muss abgewartet werden, wie sich die Stärkenverhältnisse nach den ersten Rennen im April zeigen werden. Das Spezielle in Zofingen ist, dass schon mancher grosse Favorit gestrauchelt ist und immer wieder Newcomer auf das Podest gelaufen sind. Die Titelverteidiger haben sicherlich die Erfahrung und das Potenzial, wieder ganz vorne dabei zu sein. Bei der Schweizer Delegation wird es davon abhängen, wen Swiss Triathlon nominieren kann. Ronnie Schildknecht, Caroline Steffen oder Nicola Spirig wären potenzielle Anwärter auf WM-Gold!

Was wird für den Powerman Zofingen und für die internationale Powerman-Serie in Zukunft wichtig sein?
Jede Sportart hat ihre Topevents. Im Tennis sind dies die vier Masterturniere mit Wimbledon an der Spitze, im Skisport die Alpin-Destinationen mit Kitzbühel als Höhepunkt, im Radsport die Klassiker mit Paris-Roubaix als Aushängeschild. Im Duathlon braucht es ebenso vier bis fünf traditionelle Topevents und Zofingen prädestiniert sich als Leuchtturm und Mass aller Dinge. Diese Events sollten mit den wichtigsten ITU-Kurzdistanzrennen den ITU Duathlon-Weltcup bilden. Daneben steht die weitere Verbreitung der Marke Powerman im Zentrum: Mehr Rennen, mehr Einheitlichkeit, mehr Medienreichweite.

Interview: Raphael Galliker
Mehr Infos auf www.powerman.ch














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